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Tipps & Wissen

Demenz­betreuung zu Hause: Hilfe für Betroffene und Angehörige

Demenz verändert das Leben der ganzen Familie. Feste Abläufe, vertraute Menschen und Geduld helfen, den Alltag zu Hause so lange wie möglich zu erhalten.

Was ist Demenz?

Wenn das Gedächtnis nachlässt

Demenz ist ein Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, bei denen Gedächtnis, Orientierung, Sprache und Denken nach und nach schwächer werden. Am Anfang fällt oft nur Vergesslichkeit auf.

Später werden alltägliche Dinge schwierig: Termine, Einkäufe, das Kochen. Viele Betroffene ziehen sich zurück. Für Angehörige ist das körperlich und seelisch eine große Aufgabe.

Anzeichen

Darauf sollten Sie achten

  • Häufiges Vergessen von Terminen
  • Orientierung nach Zeit und Ort fehlt
  • Alltägliche Aufgaben fallen schwer
  • Wortfindung wird mühsam
  • Persönlichkeit verändert sich
  • Rückzug oder wenig Antrieb
Unsere Hilfe

So unterstützen wir Familien bei Demenz

Wir kommen zu festen Zeiten, möglichst immer dieselbe Person. Wir beschäftigen und aktivieren, gehen spazieren, hören zu und helfen im Haushalt. Vertraute Rituale geben Sicherheit.

Angehörige gewinnen so feste Stunden für sich. Die Kosten können ab Pflegegrad 1 über den Entlastungsbetrag laufen, ab Pflegegrad 2 auch über die Verhinderungspflege. Erste Anzeichen sollten Sie ärztlich abklären lassen.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Woran erkenne ich erste Anzeichen von Demenz?

Typisch sind Vergesslichkeit im Alltag, Unsicherheit bei Zeit und Ort, Mühe mit gewohnten Aufgaben und Wortfindung sowie Rückzug. Wenn Ihnen so etwas auffällt, sprechen Sie mit der Hausärztin oder dem Hausarzt.

Wie können Angehörige bei Demenz entlastet werden?

Zum Beispiel durch feste Betreuungsstunden, in denen jemand anderes da ist. Ab Pflegegrad 1 hilft der Entlastungsbetrag, ab Pflegegrad 2 auch das Entlastungsbudget für die Verhinderungspflege.

Welche Betreuung hilft bei Demenz im Alltag?

Was Halt gibt: gleiche Zeiten, vertraute Gesichter, einfache Beschäftigung und Bewegung. Wir richten die Betreuung nach den Gewohnheiten und Vorlieben des Menschen aus.

Was tun, wenn mein Angehöriger fremde Hilfe ablehnt?

Drängen Sie Ihren Angehörigen nicht, sondern sprechen Sie ruhig darüber, welche Unterstützung er annehmen möchte. Vielleicht fällt der Anfang mit einer vertrauten Tätigkeit leichter, etwa beim gemeinsamen Anschauen von Fotos. Eine vertraute Person kann beim Einstieg Sicherheit geben.

Welche Informationen sind vor der Demenzbetreuung wichtig?

Wichtig sind vertraute Abläufe, Vorlieben und Situationen, die Unruhe auslösen können. Erzählen Sie uns auch, wie Ihr Angehöriger sich verständigt und ob er die Wohnung manchmal unbemerkt verlässt. Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir, welche Alltagsbegleitung möglich ist und wo ihre Grenzen liegen.

Kostenloses Erstgespräch

Entlastung bei Demenz anfragen

Wir besprechen mit Ihnen, welche Zeiten und Beschäftigungen guttun, und planen eine verlässliche Betreuung.